Die Deutsche Knochenmarksspenderdatei – registrieren war nie so einfach

Alle 45 Minuten erkrankt in Deutschland ein Mensch an Leukämie. Für die meisten von ihnen ist eine Stammzellenspende die einzige Überlebenschance.

Die DKMS (Deutsche Knochenmarkspenderdatei gemeinnützige Gesellschaft mbH, gegründet 1991) hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Erkrankten bei der Suche nach ihrem „Zwilling“ zu unterstützen.

War eine Registrierung früher noch mit einer Blutentnahme verbunden, so kann man sich heute ganz bequem von zu Hause aus per Wangenabstrich in die Spenderdatei aufnehmen lassen. Wattestäbchen, Röhrchen und Infomaterial schickt die DKMS in bis zu fünffacher Ausfertigung zu.

Die Typisierung der Probe kostet 50€, die DKMS freut sich über jeden Spender, der diesen Beitrag selbst trägt. Für wen dies nicht möglich ist, übernimmt die DKMS die Kosten. So ist die Gesellschaft immer auch auf Geldspenden angewiesen.

(PS.: Auch im Bereich der Spende selbst hat sich einiges getan. In vielen Fällen ist es nicht mehr nötig, unter Vollnarkose Knochenmark zu entnehmen, sondern es erfolgt eine so genannte Entnahme peripherer Stammzellen aus dem Blut. Diesen Vorgang und andere Fragen klären die FAQ der Gesellschaft bzw. die diversen Infobroschüren die auf der Seite zum Download bereit gestellt sind.)

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